Wort des Pfarrers St. Romanus in Hahausen
St. Romaus Hahausen
Im Pfarrverband St. Trinitatis Neiletal

Triftweg 8,
38729 Hahausen
Telefon: 05383 / 261



Der Neilebote
Mitteilungsblatt des ev.-luth.
Pfarrverbandes St. Trinitatis Neiletal
St. Georg zu Lutter am Bbge.,
St. Romanus Hahausen,
St. Johannes Nauen.

 

 

 

 

Willkommen zurück!
Liebe Leserinnen und Leser des Neileboten, liebe Gemeinde!

Schön, dass Sie wieder da sind!

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und viele sind aus ihrem    Jahresurlaub wieder    zurück nach Hause     gekommen. Andere haben wiederum ihre Ferien hier im Neiletal und der    Umgebung verbracht. Für Schülerinnen und Schüler bietet der Ferienpass ja auch jede Menge Spannendes direkt vor der Haustür und auch die Kinderferienwoche am Anfang der Sommerferien hat vielen Kindern (und auch den Erwachsenen) große Freude bereitet.

Schön, dass Sie wieder da sind!
Schön, dass du wieder da bist!

Vielleicht denken einige genau das gerade nicht, wenn sie wieder zur Arbeit, in die Schule oder den Ausbildungsbetrieb  müssen oder wenn sie der Alltag wieder einholt. Das Arbeiten (sei es nun Lohnarbeit oder Arbeit in und um das Haus oder für die Familie) und das Lernen  fallen in der Hitze des Augusts ja auch ziemlich schwer...

Und trotzdem ist es gut, dass die Sommerpause jetzt bald vorbei ist, denn Schule, Ausbildung und Arbeit bestehen ja nicht nur aus Stress, lästigen Pflichten und Plackerei, sondern sie bringen ja auch Freude, Erfolgserlebnisse und den  Kontakt mit anderen Menschen.

Wenn ich einen    schönen Hochzeitsgottesdienst gefeiert habe, habe ich ein  Erfolgserlebnis; ein Erfolgserlebnis habe ich aber auch, wenn der Inhalt von drei Waschmaschinenladungen zusammengelegt im Schrank liegt. Ich bin davon überzeugt, dass erledigte Aufgaben uns glücklicher machen. Auch Menschen im Erholungsurlaub suchen sich dort ja Aufgaben – nur so kann ich mir die ganzen Rätselheft-Sonderveröffentlichungen zu Beginn der      Sommerferien erklären.

Auch ich hatte zehn Tage Urlaub und ich habe diese zehn Tage sehr genossen. Ich habe mir zur Aufgabe gesetzt, jeden Tag mindestens zwei Stunden zu Fußß zu   gehen und nicht über Dienstliches zu sprechen. Sie ahnen vielleicht schon,   welche Aufgabe ich bewältigt habe und an welcher ich gescheitert bin...


So sehr ich meine zehn Tage Urlaub auch genossen habe, so sehr freue ich mich, wieder hier bei Ihnen zu sein. Es gibt nämlich viele schöne Aufgaben in diesem Spätsommer, zum Beispiel: Hochzeiten, Jubelkonfirmationen, einen Ausstellungsbesuch in Bad Gandersheim (Talar und
Lippenstift), die Konfi-Freizeit in St. Andreasberg und das Kennenlernen der Konfis des Jahrgangs 2020 und wirklich ganz viele Taufen...

Und so fallen die schweren Aufgaben auch viel leichter.

„Weil ich lebe, werdet ihr auch leben“ sagt Jesus im Johannesevangelium (
Johannes 14,19) und ich merke, wie sehr er recht behalten hat: Seine Kirche lebt und seine Kirche lebt auf dem Land und sie trotzt stolz allen Steinen, die ihr in den Weg gelegt werden.

Gott segne Sie
Ihre
Johanna Bernstengel